Stasiakten im freien Umlauf.

16. Juli 2009 von harrygambler2009
Einen Kofferraum voll Akten gefällig?

Einen Kofferraum voll Akten gefällig?

Während uns die Staatsanwaltschaft von Berlin heute einreden will, sie ermittle im Fall Kurras wegen der „Hinrichtung“ von Benno Ohnesorg am 02.06.1967 mit dem Ziel der Klärung, ob die Stasi die Erschießung von Benno Ohnesorg befohlen habe. Da kann man nur die Stirn runzeln, weil einmal die Frage lauten muss, was hat der Staatsanwalt 1967/1968 vertuscht und wer ermittelt in diesem bereich eigentlich?

 Und wie will der heutige Staatsanwalt aufklären, wenn er nicht mal Zugriff auf alle Stasiakten hat und haben kann, wie uns die Realität 2010 lehrt?

Was das letztere anbelangt, gibt es wieder so einen Stasiaktenunterlagen Skandal, bei dem man sich fragen muss, was treibt die Birthler mit ihrer Laiendarstellergruppe den ganzen Tag so? Tag der offenen Türe etwa, aber nicht für alle Stasiopfer? Papierschnitzeljagd im Mielke-Format?

Der Glaubt immer noch mein, Papa heiße Merkel.

Der Glaubt immer noch mein, Papa heiße Merkel.

Ein „rätselhafter Fund in den Requisiten eines Charlottenburger Fernsehstudios“ hat mal wieder das ganze asoziale Dilemma im Umgang mit den Stasiakten ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. “Dort“, im Fernsehstudion “tauchten am Mittwoch Kopien personenbezogener Stasi-Akten auf, die offenbar ohne Wissen oder Einwilligung der Betroffenen dorthin gelangt sind“. Doch irgendwie hingekommen müssen sie ja wohl sein, oder?

Laut Pressemitteilung dieser unsäglichen Birthlerbehörde “ habe (man) die Akten sichergestellt. Es handele sich vermutlich um Unterlagen aus der persönlichen Akteneinsicht eines Betroffenen“. Also muss man jetzt wohl fragen, wie viele Betroffene dieser Art  gibt es denn und hat da einer die Akte mit dem Tagesbefehl zu Erschießung von Benno Ohnesorg mitnehmen dürfen und jetzt in seiner „nichtsozialistischen Schrankwand“ ausgestellt? Ich dachte die Bithlerbehörde gibt immer nur Unterlagen auf Antrag heraus und das mit „Schwärzung der Täternamen“. Hier in dem Fall so vieles, sehr vieles anders gewesen sein. Ich denke es wird Zeit, diesem birthlerschen Freizeitpark ein Ende zu bereiten, die Dame sollte einfach zurücktreten.

Benno Ohnesorg.

Benno Ohnesorg.

Und für blöd sollten sie uns schon gar nicht halten Frau Birthler, gerade wenn man jahrelang in der „Stasiwaschmaschine“ Brandenburg das Treiben dieser „Spitzel“ durch nicht Einmischen und Wegschauen akzeptiert hat.  Der Fall wird uns noch länger beschäftigen, als sie jemals im Sozialismus studieren durften. In der Demokartie macht man sich schon schuldig, wenn man wegschaut oder sich nicht einmischt wenn Unrecht geschieht, darüber sollte man mal bei der Birthlerbehörde einen 2-monatige Workshop machen. In der Demokratie ist die Moral der entscheidende Eckpfeiler, denn auf ihr Ruhen die Werte und und die Würde des Menschen.

Neues im Fall Kurras/Benno Ohnesorg.

11. Juni 2009 von harrygambler2009
Ermittler

Ermittler

Liest man immer wieder die Zeugenaussagen zu den Ereignissen am 2. Juni 1967, der Abend an dem Benno Ohnesorg erschossen worden ist. Und vergleicht diese mit den Tag täglich neuen Fakten, die aus der Stasiakte von Karl-Heinz Kurras bekannt werden, dann halte ich es für immer wahrscheinlicher, dass Benno Ohnesorg hingerichtet worden ist. Hingerichtet mit einem gezielten Todesschuß von Karl-Heinz Kurras, der Angst hatte. Angst davor hatte, dass seine Stasilaufbahn am 2. Juni 1967 endet.

Endet in einem Hinterhof der Krumme – Ecke Schillerstraße im Bezirk Charlottenburg, Westberlin. Dem Klassenfeind der Partei, der Karl-Heinz Kurras ebenfalls angehörte, der SED. Und warum? Weil Benno Ohnesorg in diesem Hinterhof von zwei Greifern gestellt worden ist, die  ihn links und rechts den Arm umdrehten, er vor Schmerzen geplagt sich weit nach vorne bückte, und auf die Frage eines Greifers antworte: Ich, ich bin Benno Ohnesorg.

Todesschuß.

Todesschuß.

Kurras stand ein paar Meter davon entfernt, hörte diese Worte zwischen dem Getümmle auf, den empörten Rufen der Demonstranten von der Straße, den Megafondruchsagen der Polizei und verstand, ich, ich heiße Bernd Ohnesorge. Den kannte ja nun Kurras zur Genüge, sein Chef Harry Otto von der Stasi hatte ihm den anvertraut. Und nun, in diesem Hinterhof hatten zwei Greifer der Polizei West diesen Möchtegernstasispitzel in der Mache. Wenn der auspackt und mich verpfeift, so war Kurras klar, bin ich geliefert. Karl-Heinz Kurras dachte nicht viel nach, die Angst flöste ihm die Lösung in Sekundeschneele ein, leg ihm um. Knall ihn ab, der liefert dich ans Messer.

In der Angst reagieren Opfer und Täter oft gleich, und Kurras hatte maßlos Angst nach dem ihm klar war, die haben Bernd Ohnesorge. Er griff geschult als Polizist zur Dienstwaffe, entsicherte und hielt Benno Ohnesorg von hinten die Waffe an den Kopf und drückte ab. Alles in Sekunden, dann herrschte für einen Moment Todesruhe im wahrsten Sinne des Wortes.Erst jetzt regierten seine Kollegen. Doch die Wahrheit, die Wahrheit kennt nur Karl -Heinz Kurras.

Die Bithler.

Die Bithler.

Und nun wäre es Zeit, Zeit Schluss zu machen mit Drohungen gegen Kurras, der ist über 80, seine Frau fast eben so alt. Nein, man muss Kurras auffordern  die Wahrheit zu sagen, und dies kann nur ein neutrales Untersuchnungskomitee der EU zum Beispiel. Nur bei uns hat die Akte Kurras und der Fall Benno Ohnesorg wieder der Staatswanwalt sich gekrallt, und was der macht, das wissen wir ja aus den Jahren 1967 und 68.

Nun wird heute durch die BILD-Zeitung bekannt, dass Kurras “drei Tage nach dem Drama (des Tag, an dem die Welt den Atem anhielt. Amerikanische und sowjetische Panzer standen sich am 27. Oktober 1961 am Checkpoint Charlie gegenüber,“ der Stasi wertvolle Informationen dazu gab. „Drei Tage nach dem Drama traf sich Kurras mit seiner Stasi-Instrukteurin – und verpfiff sogar die Amis: „Das Quartier der Amerikaner ist im I. Stock eines Hauses in der Friedrichstraße. Vor diesem Haus sind hohe Sandsäcke aufgebaut.“ Und er gab zu “Protokoll: „Die Amerikaner schlafen nicht bei ihren Geschützen, sondern werden abgelöst von anderen Soldaten.“

Warum schweigt Köhler?

Warum schweigt Köhler?

Und bezogen auf den Tod von Benno Ohnesorg und ob Kurras von der Stasi den Befehl zum Todesschuss hatte, meldet die BILD-Zeitung: (Wir fanden) “en Mann, der eine Antwort auf diese Frage geben könnte: Harry Otto (81), Rentner aus Zühlsdorf (Oberhavel), war 1962 als Stasi-Major und Leiter der Abteilung VII beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR für die Führung des Agenten Kurras verantwortlich. Otto, der 1986 bis zum Oberst aufstieg, nutzte den Decknamen Hans Schneider.“ Also gibt es immer noch mehr Zeitzeugen.

Und wie sieht das bei den Ermittlungsbehörden von damals aus, wie viele Zeitzeugen haben wir heute noch? Zu Recht fordert daher der ehemalige Bundespräsident Herzog, wenn auch halbherzig, „(d)ie Entdeckung, dass Karl-Heinz Kurras SED-Mitglied und Stasi-Agent war, verlangt meines Erachtens eine neue Überprüfung der damaligen Vorgänge. Im Augenblick gibt es, soweit ich informiert bin, keine Anhaltspunkte dafür, dass er am 2. Juni 1967 im Auftrag der Stasi auf Benno Ohnesorg geschossen hat. Das muss natürlich überprüft werden.“ Nur durch wenn bitte Herr Herzog? Und warum nicht nach allen Seiten ermitteln, also in die Staatsanwaltschaft und den Verfassungsschutz hinein, genauso wie in die Birthlerbehörde, die diesen Fall so lange verheimlicht hat.

Und es bleibt offen, warum fordert nicht der derzeitige Bundespräsident dies, hat er Angst um die volle Wahrheit, dass auch in der heutigen Bundesregierung eine Genossin oder Genosse von SED-Mitglied Kurras sitzt?

Linksammlung:

http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2009/06/06/harry-otto/hg/roman-herzog-der-fall-kurras-muss-neu-ueberprueft-werden.html

 http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2009/06/11/karl-heinz-kurras/er-verpfiff-die-amis-an-die-stasi.html

http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2009/06/06/harry-otto/ich-war-der-stasi-major-von-kurras.html

 

 

 

 

 

Wieviele Leichen hat Kurras noch im Keller?

7. Juni 2009 von harrygambler2009
Wann geht endlich die Birthler?

Wann geht endlich die Birthler?

Über den Polizeibeamten und Stasispitzel Kurras werden immer mehr Details bekannt. Im Fall Benno Ohnesorg hat jetzt die Berliner Staatsanwaltschaft die Akten an sich genommen und ermittelt. Das hat  sie auch 1967 und was dabei herauskam sehen wir ja heute.

Nun liegen Beweise vor, dass Kurras auch Mitarbeiter des MfS geführt hat, er hatte also eine wichtigere Funktion, als er bisher der Öffentlichkeit mitteilte. „Interessant scheinen vor allem die ausführlichen Berichte zu insgesamt fünf MfS-Überläufern, die Kurras zwischen 1965 und 1967 an die Stasi verriet.“

Und es taucht ein Bernd Ohnesorge auf, der als dubioser Doppleagent sein Kreise zog und sich dem MfS und auch dem britischen Geheimdienst als Spitzel anbot. „Allerdings erfüllte der damals 22-Jährige die Erwartung der Hauptverwaltung Aufklärung unter Markus Wolf nicht; er wurde bald wegen Dekonspiration und Unehrlichkeit ausgemustert.

Ob Kurras nun mit den beiden Namen durcheinander kam, weiß man nicht, hier Benno Ohnesorg, dort Bernd Ohnesorge. Die Ermittlungen in dem Fall müssten schon längst an eine „europäische Kommission“ abgegeben werden. Zu tief sitzen die Behörden West mit im Boot „Kurras“.

„Mitte Dezember 1987 übergoss sich Bernd Ohnesorge im Gefängnis in der Provinzstadt Stara Zagora mit einer Reinigungsflüssigkeit und zündete sich an; zwei Tage später starb er an seinen schweren Verletzungen.“ Ein weiteres Opfer der Stasi und ihres Westpolizeibeamten Kurras?

Wurde Benno Ohnesorg zum Opfer wegen seines Namens? Die Birthlerbehörde muss endlich aufgelöst und alle Akten einer europäischen „Behörde“ zur Aufarbeitung übergeben werden.

Wann bekommt Benno Ohnesorg seine Würde zurück?

2. Juni 2009 von harrygambler2009
Warum sagt sie nichts?

Warum sagt sie nichts?

Wir haben auf dieser Welt zum Glück Demokratien, da wäre so etwas, wie die jetzige Forderung nach der Würde des Opfers Benno Ohnesorg gar keine Frage. In Deutschland jedoch müssen wir um den Artikel 1 für alle Opfer Tag für Tag kämpfen. Es liegt wohl daran, dass bei uns die Piefkes wie Kurras als Täter jeden Schutz genießen, insbesondere wenn sie für die Stasi gearbeitet haben und Beamte waren. Kein Bundespräsident, noch eine Bundeskanzlerin sind bis heute ans Mikrofon der Weltöffentlichkeit getreten und haben sich für diese unfassbaren und kaltblütigen Ereignisse am 2.Juni1967 entschuldigt und die Verantwortung als Vertreter eines Staates übernommen, der auch noch 2009 unfähig ist, seine Schuld anzuerkennen.

 Das Ereignis.

Mit der Erschießung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 um 20:30 Uhr durch ein Mitglied der seit dem 5 April 1967 tätigen Greiftrupps vom Staatsschutz, die an diesem Abend „Fuchsjagd“ spielten, sollte sich für unser Land mehr verändern, als wir es bis heute verstehen können und oft auch wollen. Dazu fehlen uns einfach die „wichtigsten Akten“, denn das haben wir ebenfalls aus dem 2. Juni gelernt, bei uns wird nichts vernichtet, was einmal gesammelt worden ist, es wird nur wo anders abgelegt, siehe Kurras.*

Die Ereignisse am 2. Juni 1967 sind auf Wikipedia gut und übersichtlich festgehalten. Doch was danach kommt, das ist auch heute noch von Bedeutung, wie uns die Akte Kurras aus dem Stasiarchiv verdeutlicht.*

Gedenken an die Opfer.

Gedenken an die Opfer.

Warum hat die Staatsanwaltschaft nicht die Zusammenhänge am 2. Juni 1967 um den Tod des Benno Ohnesorg aufklären können oder wollen? Den dazu ist die Staatsanwaltschaft da  und das so genannte öffentliche Interesse war ja nun auch eindeutig gegeben.

 Warum keine Erste Hilfe?

Doch was wäre aufzuklären gewesen? Zum Beispiel der Umstand, dass nicht sofort Erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet worden sind. „Einer der Journalisten forderte die Polizisten auf, einen Krankenwagen zu holen. Er bekam zur Antwort: Nee, wieso? Das hat Zeit“.* Hatte der Stasimann Kurras schon so viele Sympathisanten ad hoc an diesem Abend gewonnen?

Und noch abartiger und menschenverachtender wird der Umstand, dass an diesem Abend ein norwegischer Schiffsarzt namens Alfred Alexander Mentschel vor Ort war und seine Hilfe anbot. „Obwohl er ….. den Inhalt seiner Arzttasche zeigte und auf seine Berufserfahrung verwies, hinderten ihn Polizeibeamte, dem Verletzten Erste Hilfe zu leisten: Er sei noch nicht approbiert, Norweger dürften nicht in West-Berlin als Arzt arbeiten,..“* Und kein Staatsanwalt hat darüber jemals ermittelt? Was haben die Untersuchungen eigentlich in den nächsten Tagen ergeben, wo sind diese Akten bitte? Klar, der Norweger galt wegen seinem Abzeichen der Résistance und der Tatsache, er habe in Ost-Berlin als Arzt arbeiten dürfen, als Kommunist. Was sagen denn heute die Ermittlungsbehörden zu diesen ungeheuerlichen Vorgängen, die sich da um den um sein Leben ringenden Benno Ohnesorg abspielten?

 

Von Kurras zur Birthler.

Und so ziehen sich die Ereignisse dahin, mal wird dieser Umstand nicht untersucht, dann besitzt Kurras als Mitglied einer zivilgekleideten Eingreiftruppe der Abteilung 1 des Staatschutzes nur „eingeschränkte Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit“. Man kann nur hoffen, dass dies nicht zu oft in den Kreisen vorkommt. Nun waren damals die gesellschaftlichen Bedingungen so aufgeheizt, dass es klar war, hier wird gemauert und boykottiert, wie und wo es nur geht.

Doch heute, 42 Jahre danach wäre doch endlich die letzte Chance gegeben, durch eine europäische Kommission die Wahrheit so weit wie möglich zu ermitteln. Warum sperrt sich die Politik dagegen?

Welche Wahrheiten lagern noch in ihrer Behörde?

Welche Wahrheiten lagern noch in ihrer Behörde?

Selbst die Springer Presse, die damals den Stasispitzel Kurras beschützte und auf alles was nach Student  und Protest roch eindrosch, was die Schreibmaschine her gab, muss heute erkennen, wessen Kind sie da geschützt hat und welchen Bärendienst sie der Ehre des Journalismus und der Demokratie erwiesen hat.

Und nun stellen sich eben auch Fragen, warum kommt aus der Birthlerbehörde diese Akte so spät. Und gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die SPD eine neue Vergangenheitsdiskussion angeleiert hat, in dem es auch um die Rechtsstaatlichkeitsfrage geht, war die DDR nun ein Rechtsstaat oder nicht?

 

Die Birthlerbehörde.

Und hier sollte man sich nun gezielt mit den sich gerne selbst feiernden friedlichen Revolutionären a la Bithler beschäftigen, denn bekanntlich hatten  die keinen Kurras West zu befürchten, der schon mal abdrückte. Greiftrupps ja, die hat die Stasi wohl nach dem Muster ihrer Kollegen im Westen aufgebaut, die Infos bekam sie von ja Kurras und anderen für den Preis eines Apfels und Eies frei Haus geliefert. Was geschieht eigentlich seit 20 Jahren in dieser Behörde, in der auch noch immer alte Stasileute einen einträglichen Job haben? Der Fall Kurras zeigt, hier geht es nicht nur um die Aufarbeitung der DDR-Geschichte und den Umgang mit ihren Bürgern durch das MfS, sondern es geht auch um deutsche Geschichte allgemein und inwieweit hat sich die Stasi im Westen kriminell oder terroristisch Betätigt und damit geht Völkerrecht verstoßen. Alleine die Namen Kurras alias Otto Bohl (GM) , Günter Guillaume (alias Günter Bröhl) , Gert Bastian, Götz Schlicht alias IM Dr. Lutter, IM Topas, IM Erika usw. werfen Fragen über Fragen auf, was stimmt nun nicht in der Birthlerbehörde?

 

Die Rosenholzdatei.

Erich Mielke bei seinen Leuten.

Erich Mielke bei seinen Leuten.

Was ist mit den 6000 Akten, die Aufschluss geben könnten über die Aktivitäten der Stasi im anderen Deutschland, nämlich in der BRD, wie es damals hieß in der DDR-Sprache? Und wir wissen, dass die USA schon über die Rosenholzdatei viele wichtige Informationen abgegriffen hat, die heute eigentlich Gegenstand zu Verhandlungen mit Obama sein müssten, wenn dieser am 4. Juni nach Deutschland kommt. Mit dem neuen US-Präsidenten haben wir einen Verbündeten und Freund auch im Kampf gegen die Unterschlagung von Informationen. Doch plötzlich will man in der deutschen Politik nicht mehr so viel von der deutsch-amerikanischen Freundschaft wissen, warum wohl? Frau Merkel scheint nicht mal den Namen Benno Ohnesorg zu kennen, denn bisher kam aus ihrem Kanzlerbungalow kein Wort. Kennen müsste sie jedoch Frau Birthler, die sie bisher immer gerne geschützt hat, so wie auch die vielen Exstasileute in diesem Aktendschungel. Und auch den Verein, von Günter Kurras, dem er politisch angehörte müsste ihr was sagen. SED stand damals für Sozialistische Einheitspartei Deutschlands und ihre Jugendorganisation war die FDJ, die wiederum müsste Frau Merkel, alias Kasner  nun wirklich kennen. Denn da war sie mit am Bord und hat es sogar zur Sekretärin für Propaganda gebracht. Gut, andere in ihrem Alter waren schon weiter und waren Kandidatenanwärter für die SED Mitgliedschaft.

Doch es kommt Nichts aus der Politik nur die Springerpresse versucht eine Aufarbeitung ihre Verfehlungen in den 60er Jahren, die auch dem Hause noch einen weiteren Schaden zugefügt hat. So berichtet die Welt Online fast täglich über die Birthlerhörde und die Zustände dort. Mal „schwächt der Fall Kurras“1 die Birthelrbehörde, dann darf sogar selbst Gregor Gysi, dem man immer unterstellt, er sei als IM Advokat für den Mielke Club tätig gewesen, mit der Birthlerbehörde zu recht hart ins Gericht ziehen. Doch warum wird nun nicht endlich die Birthlerbehörde aufgelöst und das ganze Stasiarchiv in sichere Hände übergeben? Wer will das nicht, sind das wieder die Leute von gestern?

 

Der Weg zu einem neuen Sozialfaschismus über die Ossifizierung?

Auch damals schwiegen zu viele.

Auch damals schwiegen zu viele.

Der Philosoph Jürgen Habermas hatte uns 1991 gewarnt, was geschieht, wenn sich  60 Millionen Westdeutsche auf 17 Millionen Ostdeutsche einlassen, von denen viele die Schule der Stasi hinter sich haben und Jahr für Jahr aus ihren schlecht dotierten Jobs nach neuen gut dotierten an der Macht sich wieder  hoch seilen. Hans Fallada nannte das, wer einmal aus dem Blechnapf frisst oder eben nach unserem Philosophen, den man auch schon vergessen hat folgend: „Als im Mai 1991 Jürgen Habermas in einem großen, klugen, traurigen „Zeit“-Essay den sechzig Millionen Westdeutschen zu erklären versuchte, warum sie wissen sollten, was mit ihnen passieren wird, wenn sie sich auf siebzehn Millionen Ostdeutsche und deren Ideen, Taten, Erinnerungen, Lebenstechniken einlassen, als er sie vor all dem warnte, was ich gerade zu beschreiben versuchte, wurde er ausgelacht und beschimpft.“ Zu Recht nennt der Journalist Maxim Biller die Ära nach 1991 „Ossifizierung“, besser kann man es nicht ausdrücken.

Beschimpft und Ausgelacht werden, Mobbingopfer kennen diese Methode nur zur Genüge, doch warum Schweigen unsere Politiker dazu, in einer Ära Obama, in der man selbst International mal Sachverhalte in einen Kontext setzen darf, ohne gleich als Feind aller Amerikaner zu gelten. Ich denke, wir sollten gerade in Erinnerung an Benno Ohnesorg und seine Lust auf eine globale Welt nicht auf hören zu fragen:

Warum wird nicht ermittelt?

Warum wird die Birthlerbehörde nicht aufgelöst?

1016408,h=85,pd=5,w=150Was haben einzelne Politiker eigentlich für einen DDR-Hintergrund der über den Ausweis hinausgeht?

Wann wird endlich in der Birthlerbehörde gearbeitet und nicht agitiert, die Akte Kurras kam doch nicht durch Zufall so spät und kurz vor dem 2. Juni 2009 ans Tageslicht, da wollte doch einige parteipolitische Stimmung machen.

Lassen wir uns einfach nicht mehr für Blöde verkaufen, zu lange haben wir Ermittlungsbehörden vertraut, die mehr unterschlagen haben als aufgeklärt. Seien wir einfach mal einer demokratisch nationalen Aufgabe gewachsen, bisher haben wir kein gutes Licht in 68 Jahren nach dem Untergang des Dritten Reiches  abgegeben. Seien wir einfach mal zu uns selbst ehrlich.

Parteien waren immer schon das Ziel der Stasi.

28. Mai 2009 von harrygambler2009
Arbeitet sie korrekt, die Birthlerbehörde?

Arbeitet sie korrekt, die Birthlerbehörde?

Der Tod oder die Erschießung von Benno Ohnesorg hat es nur wieder ans Licht gebracht. Zur Erinnerung, Benno Ohnesorg wurde in einem Hinterhof von dem in Zivil gekleideten Polizeibeamten Kurras unter sehr fragwürdigen Umständen erschossen. „Nach Aussage des Demonstranten Reinhard B., der auf einer Mülltonne am Hofrand stand, trieb die Polizei dann alle Umstehenden hinaus; nur Ohnesorg habe sich noch im Hof befunden. “  Unzählige Zeugen, eine Polizeiführung die Kurras den Stasispitzel schützen wollte und eine Staatsanwaltschaft die nicht ermittelt, sind nur einige makabere Höhepunkte in diesem Fall.

Sitz die Stasi heute hier?

Sitz die Stasi heute hier?

Doch so wie damals der Umgang mit der Wahrheit um den Tod von Benno Ohnesorg durch Politiker, Polizeiführung, Staatsanwaltschaft und Presse war, so ging und geht man seit 20 Jahren mit der Stasiakte Kurras und den Stasiunterlagen allgemein um. So wird heute nun ein Eilantrag der FDP im Bundestag beraten, „alle Abgeordneten des Bundestages auf ihre Verbindung zur früheren DDR-Staatssicherheit hin zu überprüfen.“ Doch bei CDU und SPD windet man sich wie ein Aal. Dabei weiß man seit dem Grünen Frontliner General Bastian, der am 12.10.1992 erst seine Lebensgefährtin Petra Kelly und dann sich hinrichtet – wenn es um die Stasitätigkeiten Westdeutscher geht, spielt „Erschießung“ wohl fast immer eine Rolle –, dass die Stasi ein gutes Netzwerk im Westen besaß. „Der Verdacht, Bastian selbst habe ebenfalls für das MfS gearbeitet, wurde durch das Auffinden von Unterlagen, die einigen Interpretationsspielraum zulassen, immer wieder diskutiert.“  „Ein Spitzel der DDR-Staatssicherheit, der als IM „Schäfer“ auf den Literaturnobelpreisträger Günter Grass angesetzt war, hat sich am Sonntagabend in Prenzlauer Berg mit das Leben genommen.“

Warum schweigen Sie?

Warum schweigen Sie?

Die Liste der IM`s, die es in der BRD gab, ist lang, so wäre da noch Günter Guillaume, die rechte Hand von Willy Brandt. Grund genug, nun einmal klaren Tisch zu schaffen und aufzuklären. Und der Birthler-Mitarbeiter Müller-Enbergs stellt die These auf, wobei er einen Einblick in die Aktenberge der Mielke-Behörde hat, „viele Agenten seien bislang nicht enttarnt“.  Es sollen laut Schätzung Müller-Enbergs 12 000 Stasispitzel gegeben haben, wobei „(d)ie Hälfte von ihnen … von der Auslandsspionageabteilung HVA geführt (wurden), deren Akten 1989/90 vernichtet worden sind.“ Schon erschreckend, wie das möglich war. Doch von 6000 Mitarbeitern a la Kurras gibt es noch Akten und sie lagern noch in der Birthlerbehörde unaufgearbeitet.

IM Erika, die Nummer Eins heute.

IM Erika, die Nummer Eins heute.

Wann also will am damit anfangen? Wovor fürchten sich die Damen und Herren im Bundestag? „Die Unionsfraktion wird den Antrag aus rechtsstaatlichen Gründen ablehnen“, sagte der CDU-Abgeordnete Wolfgang Börnsen. Auch aus der SPD-Fraktion hieß es, man werde mit Nein stimmen.“

Gibt man bei Google und anderen Suchmaschinen den Namen „Merkel“ und „IM Erika“ ein, kommt man wahrscheinlich der bitteren Wahrheit näher, die eine Abstimmung bei der Welt belegt, wonach von über 7000 Bürgern 79 % der Meinung sind, dass „die Stasi heute noch Macht hat“. Dann darf man sich über gar nicht mehr wundern, sondern nur noch die klassische Frage stellen: Quo vadis Demokratie a la Germany?

Immer dubioser was da in der Birthlerbehörde abgeht.

26. Mai 2009 von harrygambler2009
Den Opfern eine Chance geben.

Den Opfern eine Chance geben.

Der Fall Karl Heinz Kurras, Totesschütze und Polizist West, SED-Mitglied und Stasispitzel hat es mal wieder ans Tageslicht gebracht, was viele Antragsteller schon kennen. Die Birthlerbehörde arbeitet nach Grundsätzen, die einer Demokratie abträglich sind.

Alleine ihre Äußerung zum sogeannten 9. Tätigkeitsbericht ihrer Behörde zeigt, Frau Birthler hat wohl die Grundsätze einer Behörde im Rahmen des GG nicht verstanden. So äußert sich am 26.05.09 folgend, und ich zitiere hier mal den FAZ-Journalisten wörtlich, „Frau Birthler berichtete, seine Akte sei „für interessierte Antragsteller zu jedem Zeitpunkt über den Namen Karl-Heinz Kurras zugänglich“ gewesen.“

Wo ist die Akte bitte?

Wo ist die Akte bitte?

Nein Frau Birthler, Beamte oder Angestellte im Öffentlichen Dienst sind für uns Bürger da und nicht wir für sie. Das mag dem ossifizierten Weltbild der Dame aus Hohenschönhausen widersprechen, ist aber so. Schon van daher ist die arrogante und überhebliche Art im Umgang mit wichtigen Zeitdokumenten ein Skandal. Frau Birthler tut so, als sei Ostberlin und die DDR noch so was wie „Staatsgebiet“ und sie herrsche wie Königin über den Stasisumpf auf Papier. Wir Wessis hätten da anzuklopfen und zu bitten. Der Dame fehlt ja nun jeder Respekt und Anstand vor der Demokratie und dem GG und ist ein Beipsiel für „Ossifizierung“ 2009.

Zwei Akten fehlen, warum wohl?

Zwei Akten fehlen, warum wohl?

Und der Skandal an für sich, dass nur Historiker und Journalisten Zugang zu den Akten haben, ist absolut unverständlich, wir leben in einer Bürgerdemokratie und wollen komplette Einsicht in die Akten, daher gehören sie im Internet veröffentlciht. Die Daten der Opfer werden geschwärzt und die der Täter nicht. So funktiniert Demokartie und nicht wie bei ihnen Frau Birthler, wo die Daten der Täter geschwärzt werden. So was nennt man Täterschutz und war im Osten üblich. Wo vor haben Sie Angst Frau Birthler?

Die Birthlerbehörde sollte umgehend ausgelöst werden und endlich eine solide Basis für die Stasidateien geschaffen werden, am besten auf europäischer Ebene, damit nicht noch mehr im Sumpf verschwindet, wie dies bei IM Erika geschehen ist. Frau Birthler kennt dies Dame, warum schweigt sie zu dem Vorgang?

Zur Person Benno Ohnesorg

24. Mai 2009 von harrygambler2009

Wer war Benno Ohnesorg, der heute zum 15.Oktober 2009 seinen 69 Geburtstag feiern könnte, wahrscheinlich mehrere Gedichtbände veröffentlicht hätte, mehrere Spachen könnte und mit seiner Pension kleine Reisen durch die Welt bestreiten würde. Benno Ohnesorg war Pazifist und Mitglied der evangelischen Kirche. Er liebte  “moderne Malerei, moderne Lyrik von Baudelaire, Shakespeare, klassische griechische und bis hin zugegenwärtige Dramen, und eben auch die Kammermusik,“ so jedenfalls seine Angaben zur Bewerbung am Braunschweig Kolleg, auf dem er das Abitur nach holen wollte, den von Zuhause aus hatte sein Vater kein Geld. Die Mutter von Benno Ohnesorg verstarb früh, der vater heiratete erneut und Benno bekam noch einen Bruder, so dass er 3 Geschister hatte. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder suchte er nach der Mittleren Reife und einer Lehre, die ihn finanziell unabhägig machen sollte, den Weg zum Studium.

Die Biografie von Benno Ohnesorg liest sich wie ein Roman über einen jungen Mann,  der sich die Welt der schönen Muse und der Kunst erobern wollte. Bis eben zu jenem verhängnisvollen 2. Juni 1967, als er dem SED-Mitglied, IM Spitzel und Polizeibeamten mit Sonderfunktion im Westberliner Polizeiapparat begegnete. Karl-Heinz Kurras ist sein Namen und er lebt heute mit seiner Frau in einem schönen Einfamilienhaus, bezieht seit über einem Jahrzehnt eine dicke Pension, wie das eben so für einen Beamten Made in West und Spitzeln Made in East üblich ist.

Kurras wird seit Tagen wie Popstar hofiert, alle wollen viel von ihm und für einen 81-jährigen Mann ist der Rummel etwas Ablenkung im Leben zwischen den Spandauer Hochburgen der Hartz IV Empfänger und den neuen Beamtensiedlungen im Speckgürtel von Berlin, Falkensee ist nur eines dieser trostlosen Siedlungen a la Bonn.

Todesschütze Kurras war ein Stasispitzel.

22. Mai 2009 von harrygambler2009
2. Juni 1967

2. Juni 1967

Kurras war nachweislich Mitglied der SED und ein Spitzel der Stasi im Westberliner Polizeidienst. Der Tod seines Opfers, des Studenten Benno Ohnesorg hat die Nachkriegsgeschichte mehr verändert, als wir das bis heute wahrhaben wollen. Alleine die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. Auch der derzeitige Bundespräsident Köhler, der so gerne Lobesreden auf sich selber und eine fragwürdige Justiz hält, hat sich wiederum nicht bei den Angehörigen von Benno Ohnesorg entschuldigt. Sondern er hat in seiner Einmannshow heute nur die „Komasäufer“ der Stadt beruhigt, dass sie am Samstag, den 23.05.09 auch mit Flaschen zum Gottschalk-Köhler-Laberfest auf dem 17. Juni erscheinen dürfen.

Zur Erinnerung, am Abend des 2. Juni 1967 haben vorwiegend Studenten gegen den Besuch des damaligen Schahs von Persien vor der Deutschen Oper protestiert. Im Laufe des Protestes erschoss aus bisher immer noch ungeklärten Umständen der Polizist Kurras Benno Ohnesorg.

Wo ist die Wahrheit?

Wo ist die Wahrheit?

Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen lassen damals und heute in allen Dingen die Sorgfältigkeit vermissen, die eigentlich in dem Falle hätte zur Aufklärung beitragen können. Vielmehr hat der Staatsanwalt mehr oder weniger Kurras schützen wollen, als dass sie den Tod von Benno Ohnesorg aufklären wollte. Da sind sich alle Kenner und Experten einig.*

Heute nun erfahren wir aus Recherchen in der Birthlerbehörde, eine Akte Kurras gibt es, wenn auch unvollständig. „Die „ausschließlich durch interne Forschungen auffindbar(e)“ Akte, aus der hervorgeht, dass der heute in Spandau lebende Kurras seit 1955 für die Stasi bei der Westberliner Polizei spioniert hat, wirft mehr Fragen auf, als sie klärt. Nach dem Tod des Studenten wurden Ermittlungen geführt, die auch heute noch schockieren und „Kurras wurde seinerzeit von der Anklage der fahrlässiger Tötung mangels Beweisen freigesprochen.“* Hier riecht es noch mehr nach Stasi, als man uns damals und auch heute glaubhaft machen will. Denn wenn die Stasi die Westberliner Polizei ausspionieren wollte, so hat sie dies auch in der Staatsanwaltschaft und in den Gerichten getan, das sind letztendlich in der Rotkohlfarm von Erich Mielke keine Idioten gewesen, die wussten wie man so eine Behörde unterwandert und auseinander nimmt. Und erinnert sei auch an den Fall Guillaume***, der als Berater unerkannt bis in die Nähe von Kanzler Willy Brandt gelangen konnte. Auch so ein Kapitel, bei dem man sich fragt, was hat eigentlich der berühmte Verfassungsschutz gemacht? Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes eine zulässige Frage, denn das GG ist unsere Verfassung.

Oder gab und gibt es dort heute auch so kleine Kurras und Guillaumes, die uns zeigen, dass wir Bürger immer die Gelackmeierten in der Demokratie a la Köhler, Merkel und Schäuble sind?

Im Erika?

Im Erika?

Ob Kurras oder IM Erika, man geht heute in diesem Land mit der Wahrheit um, als sei man Gott, gerade unsere Herren Staatsanwälte bieten hier ein Bild, das jede Rechtstaatlichkeit vermissen lässt oder gar Hohn spricht. Und wenn man die Geschichte von IM Bolek** verfolgt, wird es Zeit, das wir auch hier eine Neustrukturierung der Bithlerbehörde brauchen. Denn warum kommen erst 20 Jahre nach dem Sturm auf die Mielke Rotkohlfarm solche Unterlagen wie die von Kurras ans Tageslicht. Wie viel interne Forschung ist eigentlich im Jahre 2009 in der Birthlerbehörde erlaubt? Und welche Rolle spielt eigentlich die berühmt und berüchtigte Person IM Erika?

 Was wir brauchen, ist eine europäische Expertenkommission, die sich mal die Zustände in der Birthlerbehörde unter die Lupe nimmt. Man hat den Eindruck, dass es sich dort um eine Außenstelle der CDU handelt und das Konrad Adenauer Haus bestimmt, was veröffentlicht werden darf und was nicht.

Die Presse in Deutschland ist da wenig hilfreich, denn sie hat 1967 versagt, als es um die Aufklärung des Todes von Benno Ohnesorg ging und sie versagt heute, wenn es um die Frage geht, hat IM Erika was mit dem verschwinden der Aktenteile aus der Akte Kurras zu tun und was geht eigentlich in der Birthlerbehörde vor?

 

*http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/stasi-spion-toetete-ohnesorg-article464422.html

http://nachrichten.aol.de/nachrichten-politik/neue-strafanzeige-gegen-ohnesorg-todesschuetzen/artikel/20090522071011306591405

http://www.youtube.com/watch%3Fv%3DX5AUxej8WlU**http://www.onlinezeitung24.de/article/1666

***http://www.focus.de/politik/deutschland/ddr-doktor-stasi-spitzel_aid_141562.html

http://www.bundestag.de/dasparlament/2007/16-17/kehrseite/14606617.html

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22. Mai 2009 von harrygambler2009

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